Was ist Fassadendämmung?



                    
                    

So funktioniert ein Fassadendämmsystem



Eine Frage des Zusammenhalts                                           
                                           
Die Funktion eines Fassadendämmsystems besteht darin, Wärmeverluste des Hauses zu minimieren. Diese Aufgabe kann es nur in einwandfreiem Zustand richtig erfüllen.                                         Die größten Belastungen entstehen durch die Einflüsse der Witterung. Um auf Dauer gut zu funktionieren, muss das Fassadendämmsystem also auch witterungsbeständig sein.                                           
Physikalisch betrachtet entstehen Wärmeverluste an Gebäuden durch den Austausch von Luft unterschiedlicher Temperaturbereiche. Wärmedämmung bedeutet folglich, dem Luftaustausch einen Riegel vorzuschieben.                                           
                                           
Irgendeine dicke Schicht auf dem Mauerwerk reicht nicht. Denn ein Material allein kann unmöglich alle Ansprüche einer Hausummantelung erfüllen: Wärme dämmen, Wasser abweisen, fest an der Mauer haften und natürlich auch schön aussehen. Verschiedene Materialien sind nötig. Sie müssen sich ergänzen und zueinander passen. Nur dann kann von einem Fassadendämmsystem die Rede sein. Außer der perfekten Abstimmung aller Komponenten haben Systemlösungen noch einen weiteren wichtigen Vorteil: ihre bauaufsichtliche Zulassung. Im Falle individueller Zusammenstellung von Baumaterialien muss die Zulassung erst eingeholt werden. Außerdem erlischt jegliche Gewährleistung des Herstellers gemäß BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und VOB (Verdingungsordnung für Bauleistungen).                                           
 

                                         
Die einzelnen Komponenten einer Fassadendämmung variieren von System zu System. Grundsätzlich handelt es sich um folgende:                                           
                                           
  • Mörtel bzw. Baukleber. Befestigt den Dämmstoff auf der Mauer.                                           
  • Dämmstoff. Erfüllt die Hauptaufgabe der Wärmedämmung.                                           
  • Armierungsputz bzw. Ausgleichmörtel. Bettet die Armierung ein und bindet sie an den Dämmstoff.                                           
  • Armierung. Bildet den festen Untergrund für die Schlussbeschichtung. Verhindert Risse.                                           
  • Schlussbeschichtung: Putz oder Farbe. Dient der Fassadengestaltung.                 

Die von außen gedämmte Wand 


                                    
Dazu rät der Fachmann                                   
                                   
Viele Jahre Erfahrung aus der Praxis haben gezeigt: Die beste Lösung für effektiven Wärmeschutz heißt Fassadendämmung.                                   
                                   
Die an der Außenseite des Gebäudes angebrachte Dämmung blockiert die Kälte und unterbindet ihr Eindringen in das Mauerwerk. Die Zimmerwärme durchdringt die Wand, geht aber nicht nach außen verloren. Nach dem Abschalten der Heizung ergibt sich der "Kachelofen-Effekt": Die Wand gibt ihre Wärme an die Räume zurück. Die Wohnung kühlt also nicht sofort aus. Das Raumklima bleibt ausgeglichen. Das warme Mauerwerk verhindert außerdem Frostschäden an den Wasserleitungen.                                   
                                   
Im Sommer steht Fassadendämmung zwischen Sonne und Wand. Unerträgliche Hitze in den Zimmern bleibt damit außen vor. Und: Bei nachträglicher Montage eines Fassadendämmsystems geht kein Wohnraum verloren.                                   
                                   
Die Vorhang-Fassade                                   
                                   
Eine Sonderform der von außen gedämmten Wand: Wärmedämmung durch eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade. Die Armierung und Beschichtung der Fassade befindet sich nicht direkt auf dem Dämmstoff, sondern auf einer Trägerplatte. Zwischen dem Dämmstoff und den Trägerplatten liegt eine bewegliche Luftschicht. Als Bindeglied zwischen Trägerplatte und Mauerwerk dient eine Schienenkonstruktion aus Holz oder Aluminium. Die Schienen sind im Mauerwerk verankert. Die Trägerplatten für die Schlussbeschichtung werden darauf geschraubt oder geklebt.  


Weitere Informationen zum Sparen durch Wärmedämmung erhalten Sie hier:


1. Was bringt Fassadendämmung?
3. Fassadendämmung von der Sto AG!
4. Staatliche Förderung/ Förderprogramme
5. EnEV & Co.: Was ändert sich 2009?
6. Wie können veraltete Dämmsysteme erhalten bleiben?
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